Prozessfiltration sicherstellen
Industriefiltration von Flamingo
Ob in der Industrie oder auch im lebensmittelverarbeitenden Gewerbe sind sie die erste Wahl. Unsere bewährten Filterhilfsmittel sorgen dafür, dass Sie eine, sowohl qualitative als auch quantitative Prozessfiltration sicherstellen können, Feststoffe den Filter nicht blockieren oder in das Filtrat gelangen.


Was ist das eigentlich?
Kieselgur
Kieselgur sind einzellige Braunalgen, deren Zellmembran die Eigenschaft hat, die im Wasser befindliche Kieselsäure zu binden. Sie bilden eine Art von „Panzer“ oder „frustules“, bestehend aus einer wasserhaltigen amorphen Kieselsäure, ähnlich wie Opal. Dieser Kieselpanzer, dessen Größe zwischen 5–40 Mikron variiert, hat verschiedene Formen. Man zählt mehr als 10.000 Arten oder Formen von Kieselgur.
Nach dem Absterben des Organismus bleibt der Kieselpanzer unverändert. Auf bestimmten Meeresböden oder in gewissen Seen, dort wo das Wasser kieselsäurehaltig ist, kann die Vermehrung so stark sein, dass sich beträchtliche Ablagerungen bilden, so dass sich nach der Fossilierung ein leichtes und sehr poröses Erz ergibt: die Kieselgur, der Rohstoff für Puricel®.
Was entsteht das?
Herstellung Kieselgur
Auf Grund ihrer sehr hohen Porosität beinhalten Diatomeen, die in Gruben abgebaut werden, 60–70% Wasser. Nach der Zerkleinerung wird das Erz getrocknet, feingemahlen und von Verunreinigungen befreit, so dass man ein pulverförmiges Material erhält.
Man gibt dieses Pulver in einen zwischen 800–1200°C geheizten Ofen. Durch die Kalzinierung bei diesen Temperaturen werden die organischen Verunreinigungen beseitigt und die Kieselgur backen durch „Brückenbau“ zusammen, ohne jedoch die Porosität zu verlieren. Durch die Kalzinierung/Aktivierung mit Hilfe eines Flussmittels, erhält man größere und weiße Partikel. Nach dem Abkühlen wird das Produkt gemahlen und selektiert, um bestimmte Kornverteilungen, je nach Anwendungen, zu erzielen. Die Filterhilfsmittel werden in Werken hergestellt, die ISO 9000 zertifiziert sind. Sie werden bei jeder Produktionsstufe kontrolliert, vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Jede Palette entspricht einer Charge, deren Spezifikation Ihre Garantie ist.

Was ist das eigentlich?
Perlite
Perlite ist ein natürlich vorkommendes Vulkangestein (Obsidian), welches sich durch schnelles Abkühlen von Lava bildet. Sie wird hauptsächlich in zwei Formen verwendet: Rohperlite und expandierte Perlite.
Was entsteht das?
Herstellung Perlite
Zunächst wird das vulkanische Glas, das in seiner Struktur Wasser enthält, in Bergwerken abgebaut.
Die Rohperlite wird gebrochen und fein gemahlen, um die Oberfläche zu vergrößern und eine gleichmäßige Expansion zu ermöglichen.
In speziellen Öfen wird die gemahlene Rohperlite auf Temperaturen von über 1.000 °C erhitzt.
Durch die Hitze dehnt sich das im Gestein enthaltene Wasser aus und bläht die Perlitepartikel auf das bis zu 20-fache ihres ursprünglichen Volumens auf.
Das Ergebnis ist eine leichte, poröse Struktur mit hervorragenden Dämm- und Isoliereigenschaften.
Das niedrige Raumgewicht von 90 bis 100 kg/m³ und der pH-Wert von 6,5 bis 7,5 ergeben ein chemisch inaktives, fast unlösliches Produkt.
Nach dieser industriellen Behandlung werden Perlite in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt.
Die Filterhilfsmittel werden in Werken hergestellt, die gemäß ISO 9001 zertifiziert sind, und werden auf jeder Stufe der Produktion einer Kontrolle unterzogen.

Was ist das eigentlich?
Bleicherde
Bleicherde wird aus dem natürlichen Tonmineral Bentonit gewonnen. Bentonit ist eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralien. Als wichtigsten Bestandteil enthält es Montmorillonit sowie diverse Begleitmineralien. Bleicherde ist ein feines, grau-weißes Pulver mit einer hochporösen inneren Struktur und weist eine Vielzahl von Säurestellen an der Oberfläche auf.
Was entsteht das?
Herstellung Bleicherde
Nach dem Abbau wird die Bleicherde gewaschen und erhitzt, um den Feuchtigkeitsgehalt zu reduzieren und Mikroorganismen zu eliminieren. Dadurch wird sichergestellt, dass die Erde sauber und trocken ist. Im Anschluss wird die getrocknete Erde in kleine Partikel zerkleinert.
Die Partikelgröße kann je nach Verwendungszweck variieren. Für bestimmte Anwendungen wird die Bleicherde aktiviert, indem sie mit Salz-, Schwefel- oder anderen Säuren vermischt wird. Der resultierende Ton wird gründlich gewaschen, getrocknet und erneut gemahlen. Schließlich wird die Bleicherde nach Feuchtigkeitsgehalt und Partikelgröße sortiert und für den Verkauf verpackt.